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Die Behandlungspflicht suizidaler Patienten

FORMAT: PDF EPUB MOBI
VERÖFFENTLICHUNGSDATUM:
GRÖSSE PRO DATEI: 4,1
ISBN: 6202200197
SPRACHE: Deutsch
AUTOR: Jana Mattei LL.M.
PREIS: KOSTENLOS

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Beschreibung:

Klappentext zu „Die Behandlungspflicht suizidaler Patienten “Das Ziel dieses Buches ist es dem medizinischen Personal einen Leitfaden zum Umgang mit Suizidpatienten zu präsentieren. Nach der ausführlichen Darlegung der aktuellen Rechtslage werden die Problemfelder und die resultierenden Konflikte dargestellt. Als mögliche Lösung für die praktische Handhabung der Thematik werden im Anschluss daran eine Checkliste und ein entsprechender Standard entwickelt. Beides soll es dem medizinischen Personal ermöglichen, rechts- und gewissenskonform zu agieren. Dafür werden auch rechtsvergleichende Aspekte und die europäische Rechtsprechung berücksichtigt. Nicht zuletzt wird auf den Handlungsbedarf des Gesetzgebers hingewiesen und gezeigt, dass hinsichtlich des strafrechtlichen Rahmens zum selbstbestimmten Lebensende Novellierungsbedarf besteht.

...ker in der Regel nach einer aktuellen Suizidhandlung ... Die Behandlungspflicht des Arztes - Medizinrecht-Ratgeber ... . Eine Schweizer Studie hat ergeben, dass 92% der "Suizidversucher" und 86% der "Suizidvollender" in den letzten 6 Monaten vor ... Die Gesellschaft steht über dem Patienten und somit hat der Arzt gegenüber der Gesellschaft die Pflicht, das Leben des Patienten unter allen Umständen, auch gegen dessen eigenen Willen zu erhalten. Weitere triftige Gründe für dieAblehnung der Behandlung eines gesetzlich versicherten Patienten liegenvor, wenn der Patient zahnärztlich nicht indizierte und damitunwirtschaftliche Behandlungsmaßnahmen - so beispielsweisenicht indizierte Extraktionen - oder Wunschrezepte verlangt oderder Zahnarzt nachweisbar zeitlich überlastet ist ... Bei Patienten in ärztlicher Behandlung, die Sui ... Behandlungspflicht: Müssen Ärzte jeden Patienten behandeln? ... ... Bei Patienten in ärztlicher Behandlung, die Suizid begehen, lag in 75% eine depressive Symptomatik vor. 80% der an Suizid verstorbenen Personen waren in den letzten 3 Monaten vor ihrem Suizid in ärztlicher Behandlung. 18% der Patienten hatten am Tag des Suizids noch ihren Arzt aufgesucht. Dem Recht des Patienten auf freie Arzt/Zahnarztwahl steht somit die Freiheit der Heilkundigen gegenüber, nur die Patienten zu behandeln, die sie behandeln wollen. Diese Freiheit darf aber keinesfalls dazu führen, dass der Patient ohne eine dringend notwendige medizinische Versorgung bleibt. allgemeine Vorkehrungen gegen suizidale Handlungen zu tref-fen und deren Durchführung bei akut Erkrankten zu verhin-dern. Allerdings hat die Rechtsprechung inzwischen aner-kannt, daß eine umfassende Behandlung suizidaler Patienten gegenüber kustodialen Maßnahmen im Zweifel Vorrang ge-nießt. Besonders wichtig ist die Dokumentation der getrof- Behandlungspflicht Drogensucht und HIV-Infektion sind Krankheiten im Rechtssinne. Bei der Frage, ob der Arzt von Rechts wegen verpflichtet ist, Patienten mit diesen Krankheiten zu behandeln, sind ... Die Schlichtungsstelle ist sich sicher: Wäre der Patient standardgemäß untersucht worden, hätten die Ärzte mit „hinreichender Wahrscheinlichkeit" einen „abklärungs- bzw. behandlungsbedürftigen Befund" festgestellt und spätestens morgens seine Notlage erkannt. Da es keine mechanischen Sicherungen an Fenstern und Türen gab, wäre ... Er ist verpflichtet, den Patienten nach dem anerkannten und gesicherten Stand der ärztlichen Wissenschaft zu behandeln. Ist es medizinisch erforderlich, so hat der Arzt auch einen Hausbesuch bei dem Patienten durchzuführen. Der zu fordernde ärztliche Standard richtet sich dabei nach dem Zeitpunkt der Behandlung. Häufig seien bei Borderline-Patienten suizidale Verhaltensweisen sowohl respondent als auch operant. Bezüglich operantem Verhalten werden Strategien wie Kontingenzmanagement eingesetzt. Hierbei sei zu bedenken, eine bestimmte Reaktion könne zwar das kurzfristige Suizidrisiko verringern, jedoch die Wahrscheinlichkeit für einen zukünftigen ... Im Notfall unterliegt jeder Arzt der Behandlungspflicht. Patienten, die eine Praxis aufsuchen, haben jederzeit das Recht auf Behandlung und der Arzt ist hier in der Pflicht. Wenn es sich gar um einen Notfall handelt, muss der Arzt seiner Behandlungspflicht auch dann nachkommen, wenn der Patient keine Krankenversicherung vorweisen kann. Der Behandlungsvertrag zwischen Arzt und Patient ist - unabhängig davon, ob der Patient gesetzlich oder privat krankenversichert ist - privatrechtlicher Natur. Wie bei jedem anderen Vertrag ... Der Patient muss gegenüber der Krankenversicherung u.U. eine Zuzahlung in Höhe von bis zu 10 Euro zu den Fahrtkosten leisten. Ist es wirklich "schlimm genug"? Hat der Patient oder haben seine Angehörige Zweifel, kann derjenige, der unter 112 abnimmt, die Entscheidung treffen oder beraten, was notwendig ist. Denn im Zweifel hat er mehr ... Der Klient oder Patient mit suizidalen Gedanken in der Sprechstunde Der Suizid zählt nach wie vor mit zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Allein im Land Brandenburg starben laut Statistischem Jahrbuch 2014 im Jahr 2012 offiziell 295 Menschen durch Suizid. Dabei legten 56 Frauen und 239 Männer Hand an sich. 41 Menschen starben ... ge stellt die Behandlung von suizidalen Patienten deshalb eine wichtige Herausforderung dar. Trotz der Relevanz dieser Thematik scheinen Richtlinien für die Psychiatriepflege im Bereich Umgang mit suizidalen Patienten oft nur unklar oder sogar widersprüchlich zu sein. Ziel: Das Ziel A 'read' is counted each time someone views a publication summary (such as the title, abstract, and list of authors), clicks on a figure, or views or downloads the full-text....